Unsere OBERSTUFE – Zwei Schwerpunkte: „musisch-kreative Bildung“ und „globale Verantwortung“

Unser Oberstufenrealgymnasium mit Bildnerischer Gestaltung und Werkerziehung führt in vier Jahren zur Allgemeinen Hochschulreife, basierend auf der Pädagogik nach Maria Montessori.

Die Schule bietet die Zweige „Musisch-kreative Bildung“ und „Globale Verantwortung“ an.

Musisch-kreative Bildung

Im musisch-kreativen Schwerpunkt werden die Schülerinnen und Schüler in den kreativen Fächern „Bildnerisches Gestalten und Werkerziehung“ und „Bildnerische Erziehung“  bis zur 8. Klasse und besonders auch im Wahlpflichtfach „Darstellendes Spiel“ zum Ausdruck der eigenen kreativen Fähigkeiten angeleitet. Ziel dieses Schwerpunktes ist es vor allem, die jungen Menschen in ihrer Entwicklung zu kreativen und kulturell bewussten Menschen heranzubilden, die mit sich und ihrer Umwelt etwas anzufangen wissen.

Schwerpunkte

  • Bildnerische Erziehung

    Der Kunstunterricht am MORG versteht sich im Sinne Maria Montessoris als Möglichkeit für die Schülerinnen und Schüler, sich selbst als handelnde und die eigene Umwelt gestaltende Individuen wahrzunehmen. 

    Unser Anspruch, den Schülerinnen und Schülern eine ganzheitlichen Bildung mitzugeben, wird durch die Vermittlung eines breit gefächerten Allgemeinwissens umgesetzt. Der Fokus des Unterrichts liegt auf einer Verschränkung von künstlerischer Praxis und Wissenserwerb. Die Schülerinnen und Schüler sollen im Laufe der Oberstufe ihre eigene künstlerische Sprache finden, Kunst als Ausdrucksform entdecken und darüber hinaus ihre Präsentationskompetenz (Wissen präsentieren, über eigene Projekte/künstlerische Arbeiten sprechen) weiter ausbauen.

  • Bildnerisches Gestalten und Werkerziehung

    Der Unterricht umfasst kunsttheoretisches Wissen, Basiswissen in den Bereichen Design, Architektur und Technik und bietet breitgefächerte, individuell ausgerichtete Entfaltungsmöglichkeiten in der künstlerischen Praxis.

  • Darstellendes Spiel am MORG

"Fokus geben - Fokus nehmen" gehört zu den meist gehörten Aufforderungen in unserer Arbeit im Darstellenden Spiel: dass sich das Individuum mutig behauptet, wo es am Platz ist, braucht immer auch die Balance des Sich-Einfügens in die Gruppe und den gemeinsamen Moment, die Szene, die von allen getragen wird.

Deshalb hat das Fach "Darstellendes Spiel" einen zentralen Stellenwert im Curriculum des MORG: in der 5. wird gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern der Orientierungsstufe ein inklusives Theaterstück erarbeitet. Hier können die Jugendlichen wahlweise als DarstellerInnen oder als AusstatterInnen und Produktionspersonal mitarbeiten.

Weitere Säulen unseres Bereichs "Darstellendes Spiel" sind ein dramaturgischer Wechsel zwischen alten und neuen Theatertexten und Eigenkreationen, mit besonderem Augenmerk auf der Auseinandersetzung auch mit ferneren Kulturen; eine Vielfalt ästhetischer Verfahren und Methoden und schließlich die feste Überzeugung, dass sich das Erarbeitete immer auch vor Publikum behaupten und nicht nur "auf der Probe bleiben" soll.

Wahlpflichtfächer

  • Darstellendes Spiel
  • Film
  • Vokalensemble
  • Tanz

 

Globale Verantwortung

Im globalen Schwerpunkt sollen den Jugendlichen die Zusammenhänge unserer global vernetzen Welt verdeutlicht werden, sodass sie mit Begriffen wie „Globale Nachhaltigkeit“ oder „Ökologischer Fußabdruck“ auch wirklich etwas anfangen können. Dieser eher naturwissenschaftliche Zweig beinhaltet aber trotzdem auch eine kreative Ausbildung, da sich Kreativität auch in den Naturwissenschaften als ein zentrales Element einbringen muss.  Fächer wie „Interkulturelle Kommunikation“ oder „Internationale politische und wirtschaftliche Entwicklungen“ bereiten die Schülerinnen und Schülern auf ein Leben in ihrer zukünftigen Lebenswirklichkeit vor.

Schwerpunkte

  • Globale Nachhaltigkeit

Im Fach "Globale Nachhaltigkeit" wird verantwortungsvolles Handeln zum Hauptthema gemacht, um sich lösungsfokussiert den Problemen der Gegenwart und Zukunft stellen zu können. Zentrale Themen werden aktuelle Umwelt-, Armuts und Entwicklungsprobleme etwa in der Produktion und dem Konsum von Gütern und Ressourcenverteilung sein.

  • Interkulturelle Kommunikation

Moderne Kommunikation stellt gerade in den Weltsprachen Englisch, Französisch und Spanisch neue Herausforderungen an das private wie auch beruflichn Leben. Wir werfen Schlaglichter auf Verhaltensnormen und kulturelle Unterschiede.

  • Design & Nachhaltigkeit

Thematisch werden die Bereiche Alltagsdesign, Produktgestaltung, gebaute Umwelt, Architektur und Social Design, sowie die Frage nach einer Verantwortlichkeit im Design behandelt, um ein Verständnis für Design aus Vergangenheit und Gegenwart zu erlangen und ein Gespür für Anforderungen der Zukunft zu entwickeln. Dadurch wird auch der Blick für einen bewussten und kritischen Umgang mit den Gegenständen der alltäglichen Umwelt im Hinblick auf ihren Funktions-, Gebrauchs- und Symbolwert geschärft und Einblick in die Bedeutung ökologischer und ökonomischer Aspekte gewonnen.

Ein weiterer thematischer Schwerpunkt sind Aufgabenstellungen technischen Inhalts, wobei hier der Fokus auf der eigenen Ideenfindung und der Umsetzung eigener Lösungsansätze liegt.

 

Wahlpflichtfächer

  • Internationale Politik und Wirtschaft
  • Globale technologische Entwicklungen
  • Sportökologie/Sportökonomie

Das Besondere an unserer Schule ...

Inklusion

Im Schuljahr 2011/12 startete das MORG Grödig als erste AHS in Österreich den Pilotversuch "Inklusion in der Sekundarstufe II". Zielsetzung dieses Schulversuchs ist es, Jugendliche mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf gemeinsam zu unterrichten.Neben der regelmäßigen Zusammenarbeit mit den Jugendlichen der Orientierungsstufe in den kreativen Fächern Theater und Bildnerische Erziehung läuft seit dem Schuljahr 2015/16 bereits der 2. Durchgang einer inklusiv geführten Klasse in der AHS.

Die Jugendlichen mit sonderpädagogischem Förderbedarf haben so entsprechend ihren Alterskolleginnen und -kollegen ebenso die Möglichkeit, bis zur 8. Klasse am Bildungsprozess teilzunehmen. Daneben ist es ebenfalls ein Ziel, die Schülerinnenund Schüler auf einen ihren Möglichkeiten entsprechenden Schulabschluss (in der Regel der NMS) vorzubereiten.

Die Begabungs- und Begabtenförderung

Wesentliches Element der schulischen Ausbildung stellt die Begabungs- und Begabtenförderung unserer Schülerinnen und Schüler dar. Um jedem Jugendlichen eine optimale Entwicklung seiner Fähigkeiten zu ermöglichen, gibt es zum einen die Wahlpflichtfächer, die Spezialisierungen entsprechend den Neigungen erlauben. Zum anderen besteht in der „Freien Wahl der Arbeit“, einem Grundprinzip der Montessori-Arbeit, immer die Möglichkeit,  sich in ein Gebiet seines Interessensschwerpunktes zu vertiefen.

Fächerübergreifender Unterricht

 

NOST (Neue semestrierte oberstufe)

Das MORG Grödig hat als eine von 26 Schulen österreichweit bereits die Neue Oberstufe eingeführt. Nach ausführlicher Diskussion und Fortbildung sind wir zu der Erkenntnis gekommen, dass die Neue Oberstufe eine Verbesserung für die Schülerinnen und Schüler darstellt. Durch die Semestrierung (die Schülerinnen und Schüler erhalten 2 Semesterzeugnisse, kein Jahreszeugnis mehr) können die Jugendlichen nicht gekonnte Kompetenzen in einer Semesterprüfung nachweisen und sind nicht gezwungen, ein ganzes Jahr zu wiederholen. Zum anderen haben jene Schülerinnen und Schüler, die in einem Fach besonders viele Kenntnisse besitzen (betrifft v.a. auch MuttersprachlerInnen) die Möglichkeit, ein bzw. zwei Semsterprüfungen vorzeitig zu absolvieren und somit einen anderen Unterricht zu besuchen.

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Morg Film

Hausordnung

Wir wollen in einer Schule lernen und leben, in der sich alle wohl fühlen und jeder seinen aktiven Beitrag zur Schulgemeinschaft leistet. Deshalb übernehmen wir Verantwortung für unser eigenes Handeln und unser Handeln anderen gegenüber.

Details zu unserer Hausordnung

Schulordnung
lt. Beschluss des SGA  vom 16.10.2015

Basierend auf der allgemeinen Schulordnung des BMUKK und der im Beirat der Einrichtungen des Diakonievereins beschlossenen Hausordnung gelten folgende Verhaltensvereinbarungen:

Dazu gehören:

  • das Einhalten festgesetzter Regeln wie zum Beispiel Pünktlichkeit
  • Höflichkeit und Respekt allen Personen gegenüber, die in dieser Schule zusammenleben (MitschülerInnen, LehrerInnen, SchülerInnen und LehrerInnen der Neuen Mittelschule, Verwaltungs- und Reinigungspersonal)
  • Toleranz gegenüber anderen Nationalitäten und Menschen mit Beeinträchtigung.

Deshalb übernehmen wir Verantwortung für die uns anvertrauten Dinge in der Schule.

Dazu gehören:

  • der sorgsame Umgang mit Büchern, Mobiliar und dem Arbeitsmaterial, das für die Freien Arbeitsphasen von den Lehrkräften vorbereitet wurde
  • das Achten auf Ordnung und Sauberkeit in allen Räumen, die von uns benutzt werden

Deshalb übernehmen wir soziale Verantwortung innerhalb unseres Schullebens.

Dazu gehören:

  • Verantwortung für schwächere Mitglieder der Klassengemeinschaft
  • Ermöglichung einer Lernatmosphäre für alle während der Freien Arbeitsphasen, d.h. die Zeit der Freien Arbeitsphasen wird zum leisen Arbeiten an Lerninhalten genutzt
  • Rücksichtnahme auf andere SchülerInnen während der Freien Arbeitsphasen durch Vermeidung von Störungen
  • Hilfestellung für andere SchülerInnern in den Freien Arbeitsphasen
  • Übernahme von Verantwortungsgefühl für die SchülerInnen der Orientierungsstufe / der IntegrationsschülerInnen

Deshalb respektieren wir das geistige und materielle Eigentum anderer.

Dazu gehört:

  • Das eigenverantwortliche Arbeiten im Rahmen der Freien Arbeitsphasen (d.h. es werden keine Arbeiten von anderen abgeschrieben)
  • Respektierung des Eigentums anderer (Handys, Kleidungsstücke, etc.)

Folgende Regeln wollen wir darüber hinaus annehmen und uns daran halten:

  • Das Rauchen innerhalb des Schulgebäudes ist grundsätzlich verboten. Auf dem Schulgelände ist es nur mit Beschluss des SGAs an dem definierten Ort erlaubt, und zwar nur in der großen Pause bzw. der Mittagspause. Der Aufenthalt an diesem Ort ist nur jenen SchülerInnen, die im Besitz eines Raucherausweises sind, erlaubt.
  • Bei Beschädigungen von Mobiliar melden wir dies unverzüglich in der Direktion
  • Im Schulgebäude müssen Hausschuhe getragen werden.
  • Die Schule wird nur über den Schülereingang betreten
  • Maßnahmen bei Verstoß:
    • Bei 1. Verstoß: Disziplinarbogeneintrag + Verwarnung durch den Klassenvorstand
    • Bei 2. Verstoß: Klassenbucheintrag
    • Bei 3. Verstoß: Verwarnung durch die Direktorin
  • Handys müssen während des gesamten Unterrichts ausgeschaltet bleiben. Diese dürfen nur während der Pausen verwendet werden.
  • Maßnahmen bei Verstoß:
    • Abnahme des ausgeschalteten Handys bis zum Unterrichtsende
    • Bei wiederholtem Verstoß: Abholung durch Eltern + Gespräch mit den Eltern
  • Das Verlassen des Schulgeländes ist nur in der Mittagspause gestattet.

  • Am Ende des Unterrichts wird der Klassenraum sauber und mit aufgestellten Sesseln verlassen.

  • Der Klassenordnerdienst ist verlässlich einzuhalten.

Stundentafeln

Stundentafel Schwerpunkt Globale Verantwortung

Schwerpunkt: Globale Verantwortung

Eines der (M*) gekennzeichneten Fächer muss zur mündlichen Matura gewählt werden.
Pflichtgegenstände: 5.Kl. 6.Kl. 7.Kl. 8.Kl. Gesamt
Religion 2 2 2 2 8
Deutsch 3 3 3 3 12
Englisch 3 3 3 3 12
2. LF Spanisch 3 3 3 3 12
Geschichte und Sozialkunde - 2 2 2 6
Geographie und Wirtschaftskunde 2 1 2 2 7
Mathematik 4 3 3 4 14
Biologie und Umweltkunde 2 2 - 2 6
Chemie 1 1 1 1 4
Physik - 2 1 2 5
Psychologie und Philosophie - - 2 2 4
Informatik 2 - - - 2
Musikerziehung 1 1 1 1 4
Design & Nachhaltigkeit (M*) - - 2 2 4
Bildnerisches Gestalten & Werkerziegung 2 2 - - 4
Bewegung und Sport 2 2 2 2 8
Kommunikation,Präsentation & Rhetorik 1 - - - 1
Globale Nachhaltigkeit (M*) - - 2 2 4
Interkulturelle Kommunikation (M*) 2 2 - - 4
Soziales Lernen 1 1 1 - 3
           
Wahlpflichtfächer (6.-8.Kl):          
Internationale Politik und Wirtschaft (M*) - 2 2 2
Globale technologische Entwicklungen (M*)   2 2 2 6
Sportökologie / -ökonomie (M*)   2 2 2
Sozialprojekt   2 2 2
           
Gesamtwochenstundenanzahl: 31 33 33 33 130
           
Unverbindliche Übungen:          
Kommunikation, Präsentation & Rhetorik 1 - - - 1
Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten zur VWA - - 1   1
English/Spanisch Konversation - - - 1 1

Stundentafel Schwerpunkt Musisch-kreative Bildung

Schwerpunkt: Musisch-kreative Bildung

Eines der (M*) gekennzeichneten Fächer muss zur mündlichen Matura gewählt werden.
Pflichtgegenstände: 5.Kl. 6.Kl. 7.Kl. 8.Kl. Gesamt
Religion 2 2 2 2 8
Deutsch 3 3 3 3 12
Englisch 3 3 3 3 12
2. LF Französisch 3 3 3 3 12
Geschichte - 2 2 2 6
Geographie und Wirtschaftskunde 2 2 - 2 6
Mathematik 4 3 3 3 13
Biologie 2 2 - 2 6
Chemie - - 2 2 4
Physik - 1 2 2 5
Psychologie und Philosophie - - 2 2 4
Informatik 2 - - - 2
Musikerziehung (M*) 2 2 1 1 6
Bildnerische Erziehung (M*) 2 2 2 2 8
Bildnerisches Gestalten &
Werkerziehung (M*)
2 2 2 2 8
Bewegung und Sport 2 2 2 2 8
Kommunikation und Rhetorik 1 - - - 1
Soziales Lernen 1 1 1 - 3
           
Wahlpflichtfächer (6.-8. Kl):          
Darstellendes Spiel (M*)   2 2 2
Film (M*)   2 2 2
Vokalensemble (M*)   2 2 2 6
Tanz (M*)   2 2 2
Sozialprojekt   2 2 2
           
Gesamtwochenstundenanzahl: 31 32 32 35 130
           
Unverbindliche Übungen:          
Darstellendes Spiel/Szenografie 2 - - - 2
VWA-Einführung in das wissenschaftlichen Arbeiten - - 1 - 1
English/Spanisch Konversation - - - 1 1

Schulalltag

Der Kreis als Symbol für die Pädagogik Maria Montessoris steht auch im Ablauf des Schuljahres, der Schulwoche und schließlich auch des Schultages im Zentrum.

Das Schuljahr beginnt immer mit „Starttagen“, wo alle Schülerinnen und Schüler gemeinsam in der ersten Schulwoche 3 Tage an einem Ort außerhalb der Schule verbringen. Dort werden für jede Klasse Outdoor-Programme angeboten bzw. mit den neuen Schülerinnen und Schülern eine „Kennenlern- und Einführungsphase“ durchgeführt. Das gemeinsame Beginnen des Schuljahres ist ein wesentlicher Bestandteil der Verbundenheit der Jugendlichen untereinander, auch über die eigene Klassenstufe hinweg. Sie wachsen so als Schulgemeinschaft zusammen.

Das Schuljahr endet mit einer Klassenreise. In der 5. Klasse steht eine „Meeresbiologische Woche“ auf dem Programm, die in der Regel in Kroatien stattfindet. In der 6. Klasse ist eine Sprachreise nach Frankreich bzw. Spanien vorgesehen. In der 7. Klasse kommt der musisch-kreative Schwerpunkt der Schule nochmals in Form einer Kulturreise in ein von den Schülerinnen und Schülern gewähltes Land zum Ausdruck. Die Klasse des naturwissenschaftlichen Schwerpunkts wird eine ebenfalls zum Schwerpunkt passende Reise durchführen.

Die Schulwoche endet jeden Freitag mit einer Stunde „Sozialen Lernens“, in der die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit zur Mitgestaltung des Schullebens und der Vertiefung ihrer Klassengemeinschaft haben. Gleichzeitig sollen sie in dieser Stunde auch über ihren Lernfortschritt der vergangenen Woche reflektieren und die Aufgaben der folgenden Woche planen. Die Schulwoche dauert in der Regel von Montag bis Donnerstag von 8.30 Uhr bis 17.00 Uhr, während der einstündigen Mittagspause haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit , ein warmes Mittagessen in der Schule einzunehmen. Am Freitag endet der normale Unterricht in der Regel um 14.10 Uhr. Unverbindliche Übungen können z.T. auch am Freitagnachmittag stattfinden.

Der Schultag beginnt täglich um 8.30 Uhr mit einer 10-minütigen „Stilleübung“, in welcher der Tag gemeinsam im Klassenverband begonnen wird. Anschließend wird in wechselnden Input- und Freiarbeitsphasen in den Klassen gearbeitet. Im Zentrum steht dabei das eigenverantwortliche Lernen und die Selbsttätigkeit. Die Lehrkräfte stehen zur individuellen Unterstützung den Jugendlichen im Klassenzimmer zur Verfügung. Jeder Schülerin und jeder Schüler der 5. Klassen hat zusätzlich einen individuellen Lerncoach zur Seite, der sie/ihn in ihrem allgemeinen Lernprozess unterstützt.

Während des Schuljahres gibt es immer wieder Projekttage, wo der Unterricht aufgelöst und speziell an den fächerübergreifenden Projekten bzw. in Intensivtagen gearbeitet wird. Außerdem werden zahlreiche Lehrausgänge und Exkursionen durchgeführt, um das theoretische Wissen auch „angreifbar“ zu machen.

Freie Wahl der Arbeit

Kernstück des Unterrichts am MORG ist die nach den Prinzipien Maria Montessoris gestaltete "Freie Wahl der Arbeit".Die Jugendlichen können in weiten Teilen des Unterrichts selbst entscheiden, welche Arbeiten und Lerninhalte einer Phase sie wann bearbeiten. Die Schülerinnen und Schüler entscheiden selbst darüber, ob sie in den freien Phasen alleine oder in Gruppen die Arbeit erledigen. Ermöglicht wird diese Arbeitsweise durch die "vorbereitete Umgebung".

  • Eigenverantwortliches und selbstständiges Lernen bedeutet:
  • Erfahrung von Lerninhalten durch das "eigene Tun", nicht durch "Konsumation", wodurch sie wesentlich nachhaltiger gefestigt werden
  • Förderung individueller Interessen und unterschiedlicher Lernfortschritte
  • kreatives und reflexives Lernen
  • Selbstwahrnehmung von Stärken und Schwächen

Studienbuch - Lernbegleiter/innen

Unsere Schülerinnen und Schüler erhalten zu Beginn des Schuljahres ein "Studienbuch", in welchem für jedes Fach der gesamte Jahresstoff kompetenzorientiert abgebildet ist. So wissen die Jugendlichen von Schuljahresbeginn an, welche Lerninhalte und damit verbundene Kompetenzen sie im laufenden Schuljahr erlernen sollen. Das Schuljahr ist eingeteilt in jeweils 2 Phasen pro Semester, die in den Schularbeitenfächern mit einer Schularbeit enden bzw. themenspezifisch geplant werden. Zum Ende einer Phase steht immer eine Eigenreflexion des Schülers / der Schülerin zu den Lerninhalten und deren Kompetenzen.

Einmal im Semester erhalten die Schülerinnen und Schüler sowie die Eltern eine Übersicht über den aktuellen Leistungsstand in Form einer "Information zum Leistungs- und Entwicklungsstand", in der sie sich zum einen selbst ein Eigenfeedback geben, dieses aber durch die jeweilige Lehrperson dann ergänzt wird. So erhalten die Jugendlichen einen realistischen Blick auf ihre Leistungen durch Eigen- und Fremdwahrnehmung. Das IZEL-Buch begleitet die Schülerinnen und Schüler 4 Jahre hindurch durch die gesamte Oberstufe und hat zum Ziel, eine kontinuierliche Entwicklung  zu dokumentieren. Diese kann dann durchaus auch Teil von Bewerbungsunterlagen bilden.

Im Studienbuch integriert ist eine genaue Angabe, wie in jedem Fach die Note zu Stande kommt. So entsteht eine absolute Transparenz und jede Note ist klar nachvollziehbar.

Das Studienbuch soll den Jugendlichen:

  • verdeutlichen, welches Wissen sie im Laufe eines Schuljahres erwerben können,
  • helfen, den eigenen Lernfortschritt zu erkennen und kritisch zu reflektieren,
  • Unterstützung geben, Eigen- und Fremdwahrnehmung zu erkennen und zu fördern,
  • eine individualisierte Förderung ermöglichen und
  • Beurteilungskriterien offen und transparent machen.

Zur besseren und individualisierten Förderung hat jede Schülerin und jeder Schüler der 5. Klasse eine Lernbegleiterin / einen Lernbegleiter an ihrer / seiner Seite. Dieser Coach hilft dabei, individuelle Lernstrategien zu entwickeln, Ordnung in das eigene Lernen zu bringen und so den Wissenserwerb zielführender zu gestalten.

Leitbild

Leitsatz 1:

Wir sind ein ORG, das nach der Pädagogik von Maria Montessori arbeitet.

  • Die Jugendlichen sind ihre „eigenen Baumeister“ und arbeiten selbstständig und eigenverantwortlich.
  • Es ist unser Ziel, dass sich die Jugendlichen zu freien, unabhängigen und kritisch denkenden Menschen entwickeln.
  • Die „freie Wahl der Arbeit“ (offen-strukturierte Lernphasen) fördert Motivation und Organisation.
  • Die Lehrer bereiten die Umgebung optimal vor, sind Helfer und Begleiter und lassen die Schüler aktiv werden.
  • Lehrer und Schüler gehen achtsam miteinander um.
  • Lernen findet vom Ganzen zum Detail statt und die Schüler erleben sich selbst als wichtigen Teil des Kosmos.
  • Rituale wie die morgendliche Stilleübung strukturieren den Schulalltag

Leitsatz 2:

Wir leben Inklusion.

  • Weil es normal ist verschieden zu sein, sehen wirdie Heterogenität unserer Schülerinnen und Schüler als Chance.
  • Aus diesem Grund wollen wir auf die persönlichkeitsspezifischen Merkmale und Bedürfnisse aller unserer Schülerinnen und Schüler im gemeinsamen Schulalltag eingehen, um eine optimale Förderung zu ermöglichen.
  • Im Sinne der Inklusion ist das gemeinsame Leben und Lernen selbstverständlich.

Leitsatz 3:

An unserer Schule legen wir Wert auf eigenständiges Lernen und Arbeiten.

  • Wir fördern die Fähigkeit der Schülerinnen und Schüler, selbst die Verantwortung für ihr Lernen und ihre Leistungen zu übernehmen.
  • In einer vorbereiteten Umgebung werden Materialien für die eigenständige Erarbeitung von Themen bereitgestellt.
  • Freie Arbeitsphasen bieten die Möglichkeit, Inhalte individuell zu erlernen.
  • Präsentationen fördern die Festigung und Reflexion der erlernten Inhalte

Leitsatz 4:

Wir sind eine evangelische Privatschule, die sich den christlichen Werten verpflichtet fühlt.

  • Wir sehen alle Menschen als Geschöpfe Gottes, die die Möglichkeit bekommen sollen, sich in ihrer Individualität frei zu entfalten.
  • Wir legen Wert auf die Entwicklung eines sozialen Bewusstseins und die Fähigkeit, Menschen in ihrer Verschiedenheit zu respektieren.
  • Soziales Lernen und soziale Projekte bereichern den Schulalltag.
  • An unserer Schule besuchen alle Schülerinnen und Schüler den jeweiligen Religionsunterricht.

Leitsatz 5:

Als junge, innovative Schule wollen wir Raum für neue Ideen schaffen.

  • Unsere Schule befindet sich im Aufbauprozess und hat dadurch ein hohes, vielfältiges Entwicklungspotential.
  • Leitlinien und programmatische Festlegungen werden im Sinne eines kontinuierlichen Schulentwicklungsprozesses immer wieder überdacht und aktuellen Entwicklungen angepasst.

Leitsatz 6:

Künstlerisch kreatives Arbeiten stellt einen zentralen Punkt unseres Schulalltags dar.

  • Die Auseinandersetzung mit Bilderwelten führt zu einem grundlegenden Verständnis von bildnerisch-kreativen Prozessen. Dadurch wird eine künstlerisch selbstkritische Herangehensweise gefördert.
  • Das kreative Arbeiten im technisch-gestalterischen Bereich ermöglicht eine neue Wahrnehmung und bewusste Gestaltung der eigenen Umwelt.
  • Ein alljährliches Klassenprojekt für alle Schülerinnen und Schüler in Darstellendem Spiel (Sprechtheater / Musiktheater / Film) vermittelt Verständnis für fremde Identitäten.

Theater

Reisen

Kulturreise 2017_Kopenhagen

 

Kulturreise 2017_Kopenhagen

Eine Kulturreise mit der 7MO der besonderen ART: Außergewöhnliche Kunst, zeitgenössische Architektur, Design vom Feinsten, Ai Weiweis Schwimmwesten, Hamlets Schloss, ein kleiner Meerjungmann und eine gute Stimmung im Lager. Sehr zu empfehlen!!

 

SQA Schulentwicklung

Information folgt !!!